"Autorenkommentar
Eine Medien- und Kunstgeschichte der Virtuellen KunstDer Computer hat das Bild zu einer scheinbar “belebten” Spháre gemacht. In Hightech-Laboren entsteht eine komplexe Kunst; die bereits heute die visuelle Zukunft des Internet erahnen lásst. Diese Bildwelt ist jedoch nicht geschichtslos. Das Buch spannt den Bogen virtueller Bildwelten von pompejanischer Wandmalerei über Illusionsráume der frühen Neuzeit; Panoramen; 3D- und IMAX-Kinos bis zu den jüngsten Vertretern der Computerkunst.Ìber die Geschichte des Films im 20. Jahrhundert führt der Autor zu den aktuellen Beispielen Virtueller Kunst; wie der von Charlotte Davies; Monika Fleischmann; knowbotic research; Simon Penny oder Christa Sommerer; die Kunst und Wissenschaft miteinander verbinden. Der Autor zeigt; dass die Virtuelle Realitát und ihre Kunst auf einer bislang unerkannten; dezidiert kunsthistorischen Tradition fußt; die sich bis in die Antike zurück verfolgen lásst und in den visuellen Strategien aktueller Medienkunst erneut zu Tage tritt. Das Erkenntnisinteresse gilt der grundsátzlichen Metamorphose des Kunstbegriffs durch die Digitalisierung: So stellen Interaktivitát und Virtualitát nicht nur die Scheidung von Autor und Betrachter in Frage; sondern ziehen auch den Status des Kunstwerkes und die Funktion der Ausstellung in Zweifel. Der Autor zeigt welche Merkmale die virtuellen Bildsysteme von tradierten Bildern oder Filmbildern unterscheiden und analysiert die neuen ásthetischen Potentiale; die vor allem aus neuen Gestaltungsparametern; wie Interfacedesign; Interaktion und dem Einsatz generativer Algorithmen erwachsen. Der Band versucht die historische Lücke in der aktuellen Debatte um Medienkunst und Virtuelle Welten zu verkleinern; indem es deren meist ahistorische Argumentation durch ihre historische Perspektive und wissenschaftlich-kritische Distanz ergánzt.
Oliver Grau ist Professor am Department für Bildwissenschaften an der Donau-Universitát Krems."
Minggu, 30 September 2018
[PDF] Download Hacking: Edition Digital Culture 2 Kostenlos
[PDF] Download Virtuelle Kunst in Geschichte und Gegenwart: Visuelle Strategien Kostenlos
"Autorenkommentar
Eine Medien- und Kunstgeschichte der Virtuellen KunstDer Computer hat das Bild zu einer scheinbar “belebten” Spháre gemacht. In Hightech-Laboren entsteht eine komplexe Kunst; die bereits heute die visuelle Zukunft des Internet erahnen lásst. Diese Bildwelt ist jedoch nicht geschichtslos. Das Buch spannt den Bogen virtueller Bildwelten von pompejanischer Wandmalerei über Illusionsráume der frühen Neuzeit; Panoramen; 3D- und IMAX-Kinos bis zu den jüngsten Vertretern der Computerkunst.Ìber die Geschichte des Films im 20. Jahrhundert führt der Autor zu den aktuellen Beispielen Virtueller Kunst; wie der von Charlotte Davies; Monika Fleischmann; knowbotic research; Simon Penny oder Christa Sommerer; die Kunst und Wissenschaft miteinander verbinden. Der Autor zeigt; dass die Virtuelle Realitát und ihre Kunst auf einer bislang unerkannten; dezidiert kunsthistorischen Tradition fußt; die sich bis in die Antike zurück verfolgen lásst und in den visuellen Strategien aktueller Medienkunst erneut zu Tage tritt. Das Erkenntnisinteresse gilt der grundsátzlichen Metamorphose des Kunstbegriffs durch die Digitalisierung: So stellen Interaktivitát und Virtualitát nicht nur die Scheidung von Autor und Betrachter in Frage; sondern ziehen auch den Status des Kunstwerkes und die Funktion der Ausstellung in Zweifel. Der Autor zeigt welche Merkmale die virtuellen Bildsysteme von tradierten Bildern oder Filmbildern unterscheiden und analysiert die neuen ásthetischen Potentiale; die vor allem aus neuen Gestaltungsparametern; wie Interfacedesign; Interaktion und dem Einsatz generativer Algorithmen erwachsen. Der Band versucht die historische Lücke in der aktuellen Debatte um Medienkunst und Virtuelle Welten zu verkleinern; indem es deren meist ahistorische Argumentation durch ihre historische Perspektive und wissenschaftlich-kritische Distanz ergánzt.
Oliver Grau ist Professor am Department für Bildwissenschaften an der Donau-Universitát Krems."
"Autorenkommentar
Eine Medien- und Kunstgeschichte der Virtuellen KunstDer Computer hat das Bild zu einer scheinbar “belebten” Spháre gemacht. In Hightech-Laboren entsteht eine komplexe Kunst; die bereits heute die visuelle Zukunft des Internet erahnen lásst. Diese Bildwelt ist jedoch nicht geschichtslos. Das Buch spannt den Bogen virtueller Bildwelten von pompejanischer Wandmalerei über Illusionsráume der frühen Neuzeit; Panoramen; 3D- und IMAX-Kinos bis zu den jüngsten Vertretern der Computerkunst.Ìber die Geschichte des Films im 20. Jahrhundert führt der Autor zu den aktuellen Beispielen Virtueller Kunst; wie der von Charlotte Davies; Monika Fleischmann; knowbotic research; Simon Penny oder Christa Sommerer; die Kunst und Wissenschaft miteinander verbinden. Der Autor zeigt; dass die Virtuelle Realitát und ihre Kunst auf einer bislang unerkannten; dezidiert kunsthistorischen Tradition fußt; die sich bis in die Antike zurück verfolgen lásst und in den visuellen Strategien aktueller Medienkunst erneut zu Tage tritt. Das Erkenntnisinteresse gilt der grundsátzlichen Metamorphose des Kunstbegriffs durch die Digitalisierung: So stellen Interaktivitát und Virtualitát nicht nur die Scheidung von Autor und Betrachter in Frage; sondern ziehen auch den Status des Kunstwerkes und die Funktion der Ausstellung in Zweifel. Der Autor zeigt welche Merkmale die virtuellen Bildsysteme von tradierten Bildern oder Filmbildern unterscheiden und analysiert die neuen ásthetischen Potentiale; die vor allem aus neuen Gestaltungsparametern; wie Interfacedesign; Interaktion und dem Einsatz generativer Algorithmen erwachsen. Der Band versucht die historische Lücke in der aktuellen Debatte um Medienkunst und Virtuelle Welten zu verkleinern; indem es deren meist ahistorische Argumentation durch ihre historische Perspektive und wissenschaftlich-kritische Distanz ergánzt.
Oliver Grau ist Professor am Department für Bildwissenschaften an der Donau-Universitát Krems."
Langganan:
Posting Komentar (Atom)
Tidak ada komentar:
Posting Komentar